Latino Musik

Lateinamerikanische Musik ist ein Sammelbegriff für die Tänze, Rhythmen und Stile der Musik, wie sie in lateinamerikanischen Ländern gespielt wird. Als stiltypisch werden meist die Musikformen angesehen, die gemeinhin mit der Musik aus Kuba verbunden werden: Eine Mischung aus spanischen melodiösen und afrikanischen rhythmischen Einflüssen.

Dennoch gibt es auch lateinamerikanische Länder, in denen andere Einflüsse die traditionelle Musik bestimmt haben, beispielsweise in der Musik der Anden (Bolivien, Peru), in der auch vorkolumbianische Stilelemente wie die Obertonharmonik und Pentatonik vorkommen. Ein weiteres Beispiel ist die Bossa Nova aus Brasilien mit Stilelementen des Jazz sowie die argentinischen Cuarteto und Chamamé mit alpinen, italienischen und osteuropäischen Elementen.

 


Munter und spielerisch wird die Samba im zweiviertel Takt mit ca.52 Takten pro Minute getanzt. Sie stammt aus Brasilien und hat sich dort aus Elementen afrikanischer Kulttänze zum populären Volks- und Karnevalstanz entwickelt. Man kann die Samba leicht an den bouncenden, kreisenden Hüftbewegungen im typischen Samba-Rhythmus erkennen.
Übersetzt bedeutet der Name zutreffend: Tanz der Bauch- und Beckenbewegungen.
Die Samba ist voller Lebensfreude, flirtend und recht schnell auf sehr rhythmische Musik.
Unsere heutige europäische Samba unterscheidet sich natürlich von der Samba, wie sie heute in Brasilien getanzt wird- sie ist nun eine Mischung aus dem binnenkörperlichen Tanzen der Brasilianer und dem eher raumgreifenden Tanzen der Europäer.

 

SAMBA

Grundschritt [1-6]

Rhythmus: kurz a kurz kurz a kurz

Herr

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Dame

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In Cuba ursprünglich aus dem Mambo entstanden kam dieser freche und fröhliche Tanz in den vierziger Jahren nach Europa. Er wird im 4/4 Takt getanzt und ist mit ca.30-32 Takten pro Minute ein recht flotter Tanz.
Er ist heute ein besonders beliebter Tanz meist schon ab dem ersten Tanzkurs, da er auf viele aktuelle Popmusiktitel getanzt werden kann. Sein Charakter sind die schnellen, frechen Bewegungen und Drehungen, mit denen die Tänzer miteinander spielen.
Viele verschiedene Stilelemente aus Jazz, Mambo und Modern Dance sind in diesen Tanz eingeflossen.
In den fünfziger Jahren wurde dieser Tanz auch in den Turniersport aufgenommen.

 

CHA CHA CHA

Grundschritt [1-10]

Rhythmus: kurz kurz kurz kurz und kurz kurz kurz kurz und

Herr

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Wie der Cha Cha hatte die Rumba ihren Ursprung in Cuba, kam dann Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts nach Nordamerika und in den dreißiger Jahren nach Europa. Sie hat viele Elemente afrikanischer und afro- karibischer Volkstänze. Als langsamster Lateintanz hat sie ca.25- 27 Takte pro Minute und einen 4/4 Takt.
Übersetzen kann man den Namen Rumba mit: Tanzen auf einem Fest oder einer Party.
Sie ist ein Werbetanz bei dem es ganz um den Kennenlern- Flirt zwischen Mann und Frau geht- mit offenem Ausgang. Langsame Elemente wechseln sich mit blitzschnellen Drehungen und raffinierten Posen ab.

  

 

 

RUMBA

Grundschritt [1-6]

Rhythmus: lang kurz kurz lang kurz kurz

Herr

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